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Camping trotz Corona

covidtestonline.de Magazin: Reisen

Camping trotz Corona


Aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten die Menschen monatelang nicht in den Urlaub fahren und holen nun, nach den Lockerungen der Reisebeschränkungen, die lang ersehnte Urlaubsreise nach. Weil sich die epidemiologische Lage in Europa weitestgehend verbessert hat, ist ein sicheres Reisen in die meisten Länder wieder möglich. Zunehmend im Trend liegen vor allem Campingreisen, die Nachfrage nach Fahrzeugen sowie Equipment hat vor allem im Jahr 2020 stark zugenommen und wächst noch immer. Camping verspricht eine Auszeit mit viel Freiheit und Individualität – genau das, wonach sich viele in einer Zeit zahlreicher Lockdowns und Einschränkungen sehnen. Was Reisende für einen Camping-Urlaub trotz Pandemie wissen sollten, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

1. Die Vorteile von Camping


Während der Covid-19-Pandemie hat sich das Camping zur beliebtesten Reiseform in Europa entwickelt, und es sieht so aus, als würde dieser Trend noch eine ganze Weile anhalten. Es sind viele Neu-Camper hinzugekommen, die diese Form des Reisens in Corona Zeiten erst für sich entdeckt haben. Keine andere Reise Art ermöglicht ein so einfaches Einhalten der Abstandsregeln wie der Urlaub auf den eigenen vier Rädern. Beim Campen kann man Menschenmassen vermeiden und muss nicht gemeinsam mit anderen im Flugzeug, Zug oder hoteleigenen Speisesaal sitzen, wenn man nicht möchte. Denn auch wenn die Sperrmaßnahmen aufgehoben sind, fühlen sich viele Menschen noch nicht wieder wohl bei dem Gedanken, mit einer größeren Anzahl anderer Personen in einem Raum zu sein. Ein Campingurlaub gibt einem die Möglichkeit, sich ganz langsam wieder an den entspannten Aufenthalt in öffentlichen Bereichen zu gewöhnen. Der derzeitige Camping-Boom rührt sicher auch daher, dass das Campen sehr individuell und flexibel gestaltet werden kann. Beim Reiseziel und der Reiseroute beispielsweise ist man nicht festgelegt. Sollte das eigentliche Zielgebiet wegen hoher Inzidenzen kurzfristig eingeschränkt oder zu riskant werden, kann man noch am Abfahrtstag einfach in eine andere Region fahren. Da man mobil ist und alles Nötige im Auto oder Reisemobil dabei hat, kann man auch noch spontan auf der Reise die Richtung ändern oder ein bestimmtes Gebiet verlassen. So ist es einfacher, sich der epidemiologischen Lage anzupassen und man muss sich keine Sorgen machen, dass der lang ersehnte Urlaub aufgrund von Corona ganz ins Wasser fallen könnte. Ein weiterer Vorzug von Camping ist das einfache Abschalten. Camping schafft eine Naturverbundenheit ohne Fernsehen und tägliche Nachrichtenflut, wenn man es möchte, und dies trägt zu einer umfassenden Erholung im Urlaub bei. Ein Camping Urlaub ist also trotz Corona eine gute Idee.

2. Wohin kann ich reisen und wo übernachten?


Die Campingplätze innerhalb Deutschlands sind aktuell wieder geöffnet, auch mit freier Benutzung der sanitären Anlagen. Die Bedingung hierzu ist, dass die 7-Tage Inzidenz in der entsprechenden Region unter 100 liegt, was in allen Bundesländern im Moment der Fall ist (Stand 23. August 2021). Alle Regelungen zu Gastronomie, sanitären Anlagen und Testen auf dem Campingplatz, für die einzelnen Bundesländer je nach Inzidenz, finden Sie beispielsweise auf der Webseite des Bundesverbands der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD). Seit Mitte August 2021 gilt für Beherbergungsbetriebe des Weiteren ausnahmslos die 3G-Regelung (Geimpft, Genesen, Getestet). Dies bedeutet, dass nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen, unabhängig von der aktuellen Inzidenz, nur noch mit einem Testnachweis den Campingplatz betreten dürfen und sich während des Aufenthalts regelmäßig testen müssen. Für diese regelmäßigen Tests auf einem deutschen Campingplatz kann man sich einen Schnelltest, auch Antigentest genannt, beispielsweise bei https://www.covidtestonline.de/ ganz unkompliziert und bequem als Schnelltest-Kit zum aktuellen Aufenthaltsort bestellen und nach negativem Testergebnis ein anerkanntes Zertifikat erhalten. Falls der ausgesuchte Campingplatz geschlossen wird ist man mit einem Wohnmobil oder Campervan mit WC und Dusche am flexibelsten aufgestellt, da auch ein autarkes Stehen möglich ist. Verschiedene Stellplatz-Apps wie zum Beispiel park4night können einem auf der Reise helfen, freie Stellplätze zum Übernachten zu finden. Die App Truck Parking Europe kann man nutzen, um Autobahnraststätten mit Duschen zu lokalisieren. In Deutschland und vielen weiteren Ländern ist es außerdem auch erlaubt, zur “Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit” eine Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz zu bleiben, solange dieser kein Verbotsschild hat. Mit ein wenig Glück kann man so abseits der Autobahn an einem idyllischen Fleckchen aufwachen und dann entspannt weiterfahren. Wir empfehlen das Ausprobieren verschiedener Campingplatz-Apps. Von Wildcamping über private Stellplätze auf einem Bauernhof oder Weingut bis hin zu luxuriösen Campingplätzen mit Swimmingpool – bei einigen Apps kann man nach Kriterien filtern und so ganz einfach seine individuellen Traumplätze finden.

3. Aktuelle Bestimmungen zu (Ein-)Reisen in Europa und darüber hinaus


Plant man eine Campingreise über die Grenzen Deutschlands hinaus, sollte man sich fortlaufend über die Lage im jeweiligen Land informieren. Die Webseite von Reopen EU (Wiedereröffnung der EU) informiert zuverlässig über die verschiedenen geltenden Maßnahmen in allen Ländern der EU, unter anderem Quarantäne- und Testanforderungen für Reisende sowie über mobile Coronavirus-Kontaktverfolgungs- und Warn-Apps. Das Portal gibt außerdem Informationen zum Tourismus auf nationaler und regionaler Ebene zu jedem Land innerhalb der Europäischen Union.

Die Einführung des Digital COVID-Certificates (DCC) zum 01. Juli 2021 erleichtert allgemein das Reisen innerhalb der Europäischen Union. Das in der gesamten EU anerkannte Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder vollständig gegen COVID-19 geimpft wurde, von Corona genesen ist oder negativ getestet wurde. Vollständig geimpfte sowie genesene Personen sind dann innerhalb der EU von der Testpflicht und von Quarantänemaßnahmen befreit. Hat man keine Impfung oder Genesung vorzuweisen, aber ein negatives Testergebnis im Format des DCC, kann man von Quarantäneanforderungen befreit sein, außer man kommt aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet. Innerhalb der EU gibt es folgende einheitliche Gültigkeitsdauer für Tests: PCR-Tests dürfen zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 72 Stunden, Antigentests nicht älter als 48 Stunden, bei Einreise aus einem Virusvariantengebieten nicht älter als 24 Stunden sein. Zu den Einreisebestimmungen aller Länder der Welt gibt es verbindliche Informationen für das jeweilige Reiseziel auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes.

4. Was es außerdem zu beachten gilt beim Camping während Corona


Durch den derzeitigen Boom beim Camping ist die Nachfrage nach Stellplätzen an manchen Orten extrem hoch und einige Plätze sind überlastet – vor allem solche, die das sogenannte Glamping anbieten, mit Sauna oder ähnlichen luxuriösen Einrichtungen. Wenn man ganz sichergehen will, dass man einen Platz in einem ausgewählten Camp bekommt, sollte man in der Hauptsaison dann doch schon vorab buchen. Dieses Unterangebot an Campingplätzen treibt teilweise auch die Preise in die Höhe. Dasselbe gilt für die Vermietung von Reisemobilen und Campingausrüstung. Will man beispielsweise einen Campervan oder ein Wohnmobil mieten, so sollte man sich rechtzeitig erkundigen und das gewünschte Modell buchen. Die meisten Vermieter sind auf Erstcamper eingestellt und vermieten Ihre Fahrzeuge mitsamt Camping-Zubehör und Navigationsgerät. Hier ist es auch wichtig, mit der Vermietung abzuklären, in welche Länder man das gemietete Fahrzeug mitnehmen darf, welche Unterlagen hierfür benötigt werden und wie der Versicherungsschutz sich gestaltet. Beachtet man diese Dinge, steht einem unbeschwerten Camping Urlaub trotz Corona nichts mehr im Weg.

5. Rückreise nach Deutschland


Seit dem 1. August 2021 gilt für die Rückreise nach Deutschland, egal aus welchem Land, die sogenannte Nachweispflicht. Es müssen also alle Personen ab zwölf Jahren bei ihrer Rückkehr nachweisen, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist: mit einem vollständigen Impfnachweis, einem Genesenennachweis oder einem negativen COVID-19-Testergebnis. Zulässig sind PCR- als auch Schnelltests, das Ergebnis des PCR-Tests darf nicht älter als 72 Stunden, das des Schnelltests maximal 48 Stunden alt sein. Bei der Rückreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist eine digitale Einreiseanmeldung Pflicht für alle Reisenden. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet gilt außerdem eine 10-tätige-Quarantäne-Pflicht (ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene), von der man sich erst nach fünf Tagen frei testen kann. Bei Einreise aus einer Region die als Virusvariantengebiet eingestuft ist, gilt eine 10-tätige-Quarantäne-Pflicht für alle Personen, ungeachtet Ihrer Immunisierung, und ein Freitesten ist nicht möglich. Wer sich bei der Einreise nach Deutschland nicht an die generelle Nachweispflicht hält, also keinen gültigen Testnachweis, Impf- oder Genesenennachweis vorweisen kann, den können die deutschen Behörden laut Infektionsschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe belangen. Ob eine Region aktuell als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft ist, darüber finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Institutes (RKI) verlässliche Hinweise. Werden Sie vor der Einreise positiv auf COVID-19 getestet, wird dringend zur Selbstisolation geraten, es besteht allerdings kein generelles Einreiseverbot für deutsche Staatsbürger mit der Erkrankung. Eine Beförderung im öffentlichen Verkehr mit anderen Passagieren (beispielsweise Zug oder Flugzeug) ist in diesem Fall jedoch nicht erlaubt. Im Individualverkehr hingegen, also mit Ihrem Campervan oder Auto, können Sie dennoch einreisen. Zu Hause angekommen müssen Sie und Ihre Mitreisenden (als Kontaktpersonen) sich in diesem Fall jedoch unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben und Ihren Hausarzt informieren.

Die Coronavirus-Pandemie ist noch nicht vorüber und es ist natürlich auch bei der Campingreise wichtig, die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten, um einen sicheren Urlaub zu verbringen und eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus zu vermeiden. Dann ist man beim Camping bestens geschützt und kann trotz Corona einen schönen und entspannten Urlaub verbringen.

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